logo1.gif (5217 Byte)

Afrika goes Ungarn - der Artikel ist on!!

Entrance                 

News
news at  news!
Touren/Camps:
Afrika:
Waterberg
Etoscha
Kaokofeld
Sossusvlei

Botswana
Sofitour 2001
Khowaribschlucht
Serengeti

Nepal


Europa:
Alpen neu!
Ungarn neu!


Specials:
Outdoorkochen

Afrikaausstellung

Bilder/
Equipment:
Impressionen
Bilder

Farmen:
Elisenheim


Shop

Links

Kontakt/ Impressum

last update 18.10.2004
 


Die Alpen -
so nah und doch so fremd!
 
Dieses Jahr stand im Zeichen der Alpen. Erst fuhr Diedel mit seinem Landy einige Pässe (Bericht folgt bestimmt bald) ...



Hier ist er:
Kleine Pässerundfahrt

Wer öfters über die Alpen fliegt und immer wieder dieses herrliche Panorama genießen darf, welches fast mit dem Himalaya vergleichbar ist, der verspürt fast zwanghaft die Lust, sich das Ganze mal von unten ansehen zu müssen. Also plante ich Anfang Juni, wenn gerade bei den letzten Pässen die Wintersperre aufgehoben wird, eine Bergtour mit dem Landy, auf dem Weg nach Monte Carlo. Als Planungsgrundlage dienten vor allem der Denzel in verschiedensten Ausführungen, wohl eine Kapazität unter den Alpenführern. Ohne genaue Planung fuhr ich von Norden kommend erst mal Richtung Gotthard, wobei es schon den kompletten Anfahrtstag regnete. Schon kurz vor der Gotthardraststätte an der Autobahn die Meldung im Verkehrsfunk, daß der Gotthardpaß aus Sicherheitsgründen gesperrt sei, die Schneefallgrenze sei auf 1800m runtergekommen.

Auch auf den Straßenzustandsschildern waren fast alle Pässe der Gegend auf rot, bis auf den Furka. Also dachte ich an den. Aber auch den Gotthard hatte ich noch nicht ganz aufgegeben. Doch hinter Hospental war dann eine geschlossene Schranke, kein Durchkommen. Umgedreht und über Realp den Furkapaß hoch. Dauerregen und oben Schnee, die Straße weiß. So ganz geheuer war mir nicht. Kurzes "Gipfelerlebnis", dann ins Wallis runter, im Dauerregen, schon halb dunkel, keine Menschenseele auf der Straße, auch in den Dörfern. In Obergesteln dann doch ein erleuchtetes Gasthaus, und ich hielt an. Im Vergleich zu allem drumherum sah es freundlich aus. Und es saßen sogar Leute drin. Ich fühlte mich dann bei deftigem Essen, drei Bierchen und netter Bedienung immer wohler und spielte sogar mit dem Gedanken, sich hier ein Zimmer zu mieten. Aber ich hatte mir ja campen vorgenommen, und da hätte ein Zimmer in einer Pension nicht so ganz dazu gepaßt. Ich fuhr den Landy noch aus dem Dorf in die dunkle Nacht raus, bog in einen Feldweg ein und wickelte mich in die Schlafsäcke hinten im Landybett ein. Momente lauschte ich noch dem Prasseln der Regentropfen auf dem Dach, bevor der Tiefschlaf kam. Am nächsten Morgen immer noch Dauerregen. Über Brig den Simplon hoch, denn ich wollte ja nach Italien und der Simplon ja ganzjährig offen. Die Nordrampe lag konstant in Wolken, nicht so, wie man sich es vorstellt.
Aber dann oben, auf dem Paß, da rissen die Wolken schlagartig auf, blauer Himmel, glänzender Schnee, und man bekommt gleich viel bessere Laune. Pause vor dem Hospitz, dann Abfahrt durch die imposante Gondoschlucht bis nach Domodossola. Noch am selben Tag kam ich nachmittags im Südwesten Italiens am Col de Tende südlich von Cuneo an. Dieser Paß wurde in manchen Motorradführern als eine besondere Erfahrung beschrieben. Der Einstieg von Norden her ist nicht ganz einfach zu finden. Kurz vor dem Tunnel, in Sichtweite des Eingangs, zweigt ein kleines Sträßchen rechts ab zu einem Skigebiet. Man folgt dem Weg bergauf bis zu den ersten Liftstationen, ignoriert das Durchfahrtsverbot und folgt der Asphaltspur. Das letzte Stück vor dem Paß ist dann Schotter, an zerfallenen Häusern vorbei bis zu einem Fort aus Kriegszeiten. Herrliche Aussicht.
Die Abfahrt auf der Südseite hat es dann echt in sich. Sie besteht aus einem schmalen Feldweg, der sich in unzähligen Kehren hinabschlängelt. In den unteren zwei Dritteln sind die Kehren so eng, daß der Wendekreis des Landys nicht ausreichte und ich jedes Mal zurücksetzen mußte. Während der ganzen Abfahrt begegneten mir nur zwei Schäfer. Gegenverkehr wäre auch ein echtes Problem geworden.
Eine Woche später fand ich mich dann auf dem Rückweg vom Mittelmeer wieder Richtung Norden fahrend im Tessin kurz vor dem Gotthard. Die Nacht direkt am Lago Maggiore bei Luino, stahlblauer Himmel, lachende Sonne und lockende Berge in der Ferne. Von Airolo aus suchte ich die alte Gotthard-Paßstraße über das Val Tremola. Über eines der vielen schweizer Militärdepots fand ich sie auch, natürlich mit Verbotsschildern versehen, aber ohne Schranke. Also fuhr ich wieder auf gut Glück los. Man sah, daß sie nicht in Betrieb war, denn an der Bergseite viel Geröll, Schneereste und abgebrochene Baumteile. Plötzlich doch nach einer Kurve eine geschlossene Schranke.
Also wieder zurück und auf die neue Gotthard-Paßstraße. Von der letzten großen Kehre konnte man herrlich nach Westen ins Val Bedretto zum Nufenenpaß blicken, der jetzt auch offen war und den ich mir für den späten Nachmittag vorgenommen hatte. Oben auf dem Gotthard superviel Schnee. Meterhohe Wände neben der Straße. Am Hospitz hatte das Restaurant die Terrasse offen, eine Würstchenbude grillte auf offenem Feuer, und ich gönnte mir eine hochalpine Bratwurst zum Frühstück. "Gipfel"fotos am alten Paßschild, und einmal sank ich mit meinen Timbis so tief in den Schnee ein, die Schuhe steckenblieben und ich barfuß im Schnee stand. Machte nichts, die Sonne knallte und es roch eher nach Sommer. Man hätte den ganzen Tag hier oben bleiben können, und einige Camper standen auch am noch halb zugefrorenen See unweit des Hospizes. Die Abfahrt nach Norden durchs Gams ein Gedicht. Bergwiesen, Wasserfälle, Flüßchen, und überall die schneebedeckten Gipfel drumherum. In Hospental bog ich dann zum Furkapaß ab.
Von der Auffahrt hat man wieder einen phantastischen Blick auf Andermatt und den Oberalppaß im Hintergrund. Und auf der Westseite des Furka gibt's den "noch" gigantischen Rhonegletscher, bei dem sich die 5 Franken für eine Besichtigung der Eisgrotte lohnen. Ansonsten zeigte sich der Furka bei diesem herrlichen Wetter fast genauso menschenleer wie eine Woche zuvor bei Schneegestöber. Nur unten in Gletsch hatte schon die Terrasse des mondän wirkenden Dorfhotels gedeckt, von wo man ebenfalls einen herrlichen Blick auf den Rhonegletscher genießen kann. Von Gletsch geht's hoch zum Grimselpaß. Der war nur vom Wallis aus zu befahren, nördlich der Paßhöhe war auch er gesperrt, wegen Schneeverwehungen. So war mein Plan wieder runter ins Wallis zu fahren, auf den Nufenenpaß hoch zum Nachmittagstee und dann die Rückfahrt erst mal nach Süden über das Val Bedretto nach Airolo und dann durch den Gotthardtunnel zurück nach Norden. Als ich dann aber gegen halb vier in Ulrichen ankam und dei Nufenenauffahrt beginnen wollte, stand plötzlich ein rotes Gesperrt-Schild am Straßenrand.
Fand ich ja schon ziemlich ungewöhnlich, denn heute morgen war er ja von der Südseite definitiv offen gewesen. In der Dorftankstelle fragte ich nach und erfuhr, daß der Nufenen momentan immer nachmittags von 15 bis 20 Uhr wegen Lawinengefahr vom Paß ab Richtung Süden geschlossen ist. Und daß der Gotthardtunnel ebenfalls abends ab 20 Uhr die Nacht durch wegen Bauarbeiten zu ist. Also hätte ich warten müssen und dann nochmal über den Gotthard drüber. Noch unentschlossen fuhr ich als einziges Auto hoch zur Hütte am Nufenenpaß, vorbei an Straßenarbeitern, die mit gigantischen Schneefräsen die Straße frei machten. Manchmal war ich mir sogar unsicher, ob ich nicht doch auf einer gesperrten Straße fahre oder ein Warnschild übersehen hatte. Oben geniales Gipfelpanorama. Über dem Finsteraarhorn braute sich ein gewaltiges Gewitter zusammen, majestätischer Anblick und Höhepunkt der Tour. Und als die Sonne dann hinter der Amboßwolke verschwand, war's Zeit für den Heimweg. Runter ins Wallis, mit dem Autoverladezug durch den Furkabasistunnel nach Realp und dann über die Gotthardstraße nach Göschenen zur Autobahn. Die einzige Frage, die dann noch offen blieb: Wie lange wird's noch dauern, bis ich wieder Zeit habe und die Runde andersherum fahren kann?
 
 


Mit dem Mopped nach Süd-frankreich
 
...und dann fuhr ein Teil der SkateNam2003 - Crew fast 2500 km in den Alpen in 5 Tagen mit dem Motorrad. Ein Bericht folgt, sobald die Routenbeschreibung vorliegt.
 


 

Fahrzeuge:
Unimog
Mogli´s Ende
Mogli´s 2. Frühling

Kühlersyndrom

Landy:
Serie 109
Defender 110




                              
Skaten/ Sport:
Skaten 2002
Skaten 2003
Skaten 2004 neu!
Ehrmann-Extreme II
neu!


Liegerad fahren neu!