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last update 17.07.2004
 



900 km auf Rolleskates nur zum Spaß

 

Andrew Poolman 

Sieben deutsche Rollerskatern ist es in der vergangenen Woche gelungen, von Windhoek nach Etoscha und zurück mit Rollerskates zu fahren.

Die sieben Freunde, sechs Männer und eine Frau, haben die 900 km in durchschnittlichen Etappen von 100 km pro Tag zurückgelegt.

Anja Buhler erzählte, dass sie anfangs nur den Unimog lenken sollte, aber „the boys“(im alter zwischen 27 und 39 Jahren) wünschten, dass sie ihnen auch auf der strecke Gesellschaft leisten solle.

„Es hat wirklich so viel Muskelkraft gekostet, im Unimog die Gänge zu schalten, dass ich auch schon früher auf die Rollerskartes oder das Fahrrad umsteigen hätte können. Nun habe ich soviel Muskeln an meinen Schenkeln, dass mir meine lange Hose nicht mehr passt,“ erzählte sie.

Einer der schönsten Augenblicke der Reise war ihre Ankunft am Okaukuejo-Tor. Der Parkwächter hatte sie gefragt: „Was habt ihr verbrochen, dass ihr euch selber so straft?“

Die Wahrheit ist, dass sie eigentlich nur 7 Freunde sind, die dies aus Abenteuerlust machten. Einige unter ihnen sind aber durchaus Semi-Professionlle Rollerskater.

Rollerskaten ist in Europa und den USA ein großer Sport. Da gibt es natürlich auch eine große Anzahl verschiedener Wettkämpfe, bei einigen kommt es auf die Schnelligkeit, bei anderen wiederum auf die Länge der Strecke an.

„Wir fuhren durchschnittlich 20-25 km/h, bis 50 km/h wenn es bergab ging. Wir haben uns nie abgehetzt, sondern darauf geachtet, einen ruhigen, gleichmäßigen Pulsschlag zu halten“ erzählt Jan Seeger, einer der ambitionierteren Skater.

Mit dem mit der Campingausrüstung beladenen Unimog haben die 7 die nördliche Hälfte Namibias gut kennen gelernt. Unter anderem umfasst dies den Waterberg, Outjo, Okaukuejo, Halali und Namutoni und der ganzen Weg zurück.

Der einzigste Landesteil in dem sie niemals mit den Skates gefahren waren, war im Etosha-Nationalpark oder wenn wegen Strassenbauarbeiten die Strasse nicht befahrbar war.

Die Skater hatten die Erlaubnis der Verkehrsbehörde in Windhoek erhalten, obwohl sie auf jeder neue Strecke, die sie befahren wollten, erneut erklären mussten, wer sie sind und was sie da machen.

„Das war auch ein Spaß zu sehen, wir die (Verkehrs)Polizisten in ihren Büchern rumsuchten, um einen Grund zu finden, uns eine Strafe oder ein Verbot anzuhängen. Sie haben von uns natürlich verlangt, dass wir nur in einer Reihe hintereinander fahren durften, woran uns natürlich auch selbst lag, da wir so den Luftwiderstand verringern konnten“ erzählte Jan Seeger.