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Afrika goes Ungarn - der Artikel ist on!!

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last update 18.10.2004
 


Von Windhoek nach Etoscha auf Skates oder unterwegs mit dem Regenmacher
Nachdem im letzten Jahr die Strecke mal kursorisch auf die Skatetauglichkeit untersucht worden war, war am 17.11.2003 der Tag der Wahrheit: der Asphalt kurz hinter Windhoek sollte von 5 Skatern unter die Rollen genommen werden. Für mich stieg die Spannung bis ins Unermessliche, da ich schon Monate vorher Alpträume bezüglich des Asphalts hatte. Oft war ich nachts aufgewacht mit der Frage "und wenn jetzt doch überall nur Schotter ist?".

 

Um 7.30 Uhr wussten wir mehr. Das Transparent wurde am Unimog befestigt, die Rundumleuchte eingeschaltet und die Skates angeschnallt.

Für die Afrikaner verbirgt sich sicher ein Geheimnis hinter dem Bild, wichtig war aber vor allem, dass die überholenden Fahrzeuge mit irgend etwas unvorhergesehenem rechneten.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten (was den Idealpuls angeht) hatten wir unser Tempo gefunden. Im Windschatten fuhren wir mit regelmäßigen Wechseln die ersten 2 Stunden. Nachdem der Asphalt doch ribbeliger wurde fuhren wir den Rest der Tagesetappe mit dem Begleitfahrzeug.

 

Bei der 2. Skateetappe war der Belag dann besser und das Wetter meinte es auch gut mit uns (als Skater), da es leicht bewölkt war und zum Teil sogar nieselte. Unser Regenmacher Heiko hatte die Tage und vor allem Nächte vorher dem Wettergott zugesprochen, der es auch in Strömen regnen ließ.
Nach einiger Zeit packte Rainer dann noch das Zox20-Liegerad aus und gab uns ein wenig Windschatten gegen den aufkommenden Gegenwind. Den Skatetag beendeten wir mit Provianteinkaufen in Otjiwarongo, wo uns die einheimische Mafia noch beklauen wollte.
 

Die dritte und letzte Skateetappe führte uns bis ans Anderson-Gate der Etoschapfanne. Das Haupt-Zugpferd Jörg ließ es sich nicht nehmen im Windschatten des Liegerads und bei sengender Hitze die 100 km komplett zu fahren. Bei 39 Grad Celsius und einem guten 20-er bis 25-er Schnitt eine beachtliche Leistung. Andere nahmen da auch gerne mal den Unimog in Anspruch und ließen sich einige Kilometer ziehen.
Erwähnt werden sollte vielleicht auch noch, dass die Schnitte auch von fast untrainierten (Heiko) auf dem Liegerad bewältigt werden konnten.
Das Begleitfahrzeug wurde von Anja oder Heiko gefahren,  die die Skater auch immer mit frischem Wasser oder aufmunterndem Hupen versogten.
 

Nach unserer Ankunft in der Etoschapfanne fanden die Skates erstmal ihren Platz in Kisten, da das Verlassen des Autos in diesem Nationalpark nicht erlaubt ist.
Unser Tagesablauf veränderte sich auch. Waren wir die Tage davor immer um 7.00 Uhr weggefahren konnten wir jetzt bis 7.00 Uhr schlafen, da dann die Sonne einen aus dem Bett brannte.
Nach einer Ausfahrt mit dem Unimog folgte ein ausgedehntes Frühstück mit Kartoffelpfanne, Müsli, Spiegelei und frischem Obst. Der Rest des Tages verbrachten dann die meisten am Pool des Camps.
 
Da es zur Zeit unseres Besuches in der Etoschapfanne verhältnismäßig feucht war, fanden wir nur schwer die "big five". Nach einer demokratischen Abstimmung wurde beschlossen die Rückfahrt anzutreten um noch einen Abstecher nach Swakopmund ans Meer zu machen.
Den Rückweg gestalteten wir wie den Hinweg, mit der Besonderheit, dass wir mit den Hütern des Gesetzes in Konflikt kamen.
 
Bei einer Polizeikontrolle waren die Polizisten doch etwas "überfahren". Sie hatten noch nie ein Liegerad und auch noch nie Inlineskates gesehen. Wir waren jetzt gefordert, ihnen klarzumachen, dass die ganze Sache genehmigt ist und alles kein Problem sei.
Die Fahrzeugpapiere wurde kontrolliert und einer der beiden Polizisten ging in seinem Gesetzbuch nachschauen, ob und wenn wie das Fahren mit Skates auf der Strasse strafbar ist. Nach langem hin und her durften wir jedoch weiterfahren.
   
     
Zum Ablauf der Tour:
Jeden Abend wurde gemütlich am Feuer gekocht und der Tag mit einigen Savannas (entgegen der Ansicht einiger Mitstreiter kein Bier sondern ein Cidre) begossen.

Nach Ablauf der Tour:
schrieb die namibianische Zeitung "Republikein" noch eine Artikel. Die Übersetzung von Heiko folgte auch
 

Die Mitstreiter, bitte anklicken:
Anja
Jörg
Martin
Rainer
Heiko
Jan
Ralf

Am Waterberg trafen wir überraschend einen weiteren Skater [[movie]]


 

Fahrzeuge:
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Mogli´s Ende
Mogli´s 2. Frühling

Kühlersyndrom

Landy:
Serie 109
Defender 110




                              
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